Rechtsanwalt Schlund - Steuerberatung und Rechtsberatung München
Albert Schlund - Rechtsanwalt
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Meine Leistungen

Allgemeine Rechtliche und Steuerliche Beratung

Beratung für Privatpersonen: Sie möchten als Privatperson in Ihrer Steuererklärung die zahlreich vorhandenen Möglichkeiten im Steuerrecht zur Senkung der Steuerlast optimal ausnutzen? Reisekosten, Umzugskosten, doppelte Haushaltsführung, der Weg zur ersten Tätigkeitsstätte, Aufwendungen für Arbeitsmittel und häusliches Arbeitszimmer, Berufsausbildung oder Fortbildung, Kinderbetreuungskosten usw. sollten dann richtig berücksichtigt werden. Oder Sie haben Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung oder müssen sonstige Erklärungen oder Anlagen abgeben? Gerne übernehme ich für Sie die Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärung.

Beratung für Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige: Bei Einkünften aus Gewerbetrieb oder freiberuflicher Tätigkeit müssen die handels- bzw. steuerrechtlichen Vorgaben berücksichtigt werden. So besteht entweder eine Buchführungspflicht, was die Ermittlung des Gewinns durch Betriebsvermögensvergleich und die Erstellung eines Jahresabschlusses zur Folge hat. Oder Sie müssen zumindest Ihren Gewinn durch Einnahmen-Überschussrechnung ermitteln, was die Aufzeichnung Ihrer Betriebseinnahmen und -ausgaben erforderlich macht. Treten Sie mit mir in Kontakt.

Beratung für Personengesellschaften: Das "Leben" einer Personengesellschaft kann (steuer)rechtlich sehr facettenreich sein und eine äußerst komplexe Materie darstellen. Dies liegt an der Verbindung rechtlicher Fragen aus dem Zivil- und Gesellschaftsrecht einerseits und dem Ertragsteuerrecht und der Bilanzierung andererseits und gilt sowohl für gewerblich tätige Personengesellschaften (sogenannte Mitunternehmerschaft) als auch für nicht gewerblich tätige Personengesellschaften (z.B. eine Partnerschaftsgesellschaft). Die Gründung einer Personengesellschaft oder die Aufnahme eines neuen Gesellschafters in eine bestehende, der Gesellschafterwechsel oder das Ausscheiden aus der Personengesellschaft, Betriebsvermögen bei Mitunternehmerschaften und Sonderbetriebsvermögen und Sonderbilanzen, die laufenden Geschäftsvorfälle im Verhältnis zu Dritten, Geschäfte zwischen Gesellschaftern und der Gesellschaft, Gewinnermittlung und Gewinnverteilung, Pensionszusagen, die Übertragung von Wirtschaftsgütern, häufig anzutreffende Erscheinungsformen wie GmbH & Co. KG oder die atypisch stille Gesellschaft und auch die Besonderheiten bei sogenannten doppelstöckigen Personengesellschaften usw. Das sind schon viele, aber lange noch nicht alle Themen und Punkte, die Ihnen mit "Ihrer" Personengesellschaft begegnen können. Vielen Beratern macht die Betreuung von Personengesellschaften aufgrund der Komplexität keine große Freude - ich habe mich mit den Themen vertieft beschäftigt, da gerade die zahlreich zu beachtenden Besonderheiten die Arbeit sehr spannend machen. Bauen Sie auf eine umfassende Rechtsberatung und Unterstützung in Zivil-, Sozial- und Steuerrecht!

Beratung für Kapitalgesellschaften: Die Ertragsbesteuerung einer Kapitalgesellschaft als Körperschaft basiert auf dem zu versteuernden Einkommen mit dem Jahresabschluss als Ausgangsgrundlage. Berücksichtigt werden müssen sodann Hinzurechnungen, Kürzungen und sonstige Korrekturen. Besonderes Augenmerk ist zu legen auf die abweichenden Werte zwischen der Handels- und der Steuerbilanz, die besonderen steuerlichen Wahlrechte, die Hinzurechnungen beim Schuldzinsenabzug oder die vielfältigen Regelungen im Zusammenhang mit dem Verlustabzug. Setzen Sie auf steuerliche Kenntnisse in Verbindung mit gesellschaftsrechtlichem Verständnis.

Beratung für Existenzgründer: Sie möchten den Schritt in die Selbständigkeit wagen oder zumindest nebenher unternehmerisch tätig sein? Dafür haben Sie auch eine tolle Idee und wollen sich ganz auf diese konzentrieren können? Erzählen Sie mir, was Sie Spannendes vorhaben. Und ich kümmere mich mit Ihnen um die Wahl der richtigen Rechtsform - insbesondere auch aus zivilrechtlicher Sicht -, um die Buchführung, Bilanzierung oder Gewinnermittlung und um die Steuern Ihres Unternehmens. Auch in Fragen der Förderung und Finanzierung bin ich für Sie da. So können Sie sich ganz auf das fokusieren, was Ihnen wichtig ist.

Erbschaft- und Schenkungsteuer: Besonders im Erbschaftsteuerrecht sind vertiefte zivilrechtliche Kenntnisse meines Erachtens unabdingbar. Erben und Vererben sollte - wenn möglich - durchdacht geplant werden. Dazu gehört auch die Berücksichtigung der Schnittstellen zum Familienrecht und zum Stiftungsrecht. Vertrauen Sie hier auf eine fundierte juristische Ausbildung.  

FATCA-CRS-Selbstauskunft und W8-Formular

Die Bundesrepublik Deutschland hat mit den USA im Mai 2013 das sogenannte FATCA-Abkommen abgeschlossen. Dabei handelt es sich um eine Regelung zum automatischen Austausch steuerlich relevanter Daten, die von Finanzinstituten erhoben werden. Gefördert werden soll dadurch die Steurerehrlichkeit. Zudem hat sich die Bundesrepublik Deutschland, neben zahlreichen anderen Staaten, im Oktober 2014 dazu verpflichtet, einen von der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) entwickelten Standard für den automatischen Austausch von Informationen über Finanzkonten umzusetzen. Auch dies soll der Bekämpfung grenzüberschreitender Steuerhinterziehung sowie sonstiger Formen mangelnder Steuerdisziplin dienen. Finanzinstitute müssen nun unter bestimmten Voraussetzungen Informationen über Finanzvermögen an die deutsche Steuerverwaltung melden, die diese wiederum mit den Steuerverwaltungen der anderen am Standard teilnehmenden Ländern sowie den USA austauscht.

Bei dem Finanzinsitut, das Ihnen das Formular mitgegeben hat, handelt es sich entweder um ein Verwahrinstitut (das sind regelmäßig Depotbanken, Makler und Wertpapierverwahrstellen), ein Einlageinstitut (z.B. Ihre Sparkasse, Bank, Kreditgenossenschaft oder Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaft), ein Investmentunternehmen oder eine spezifizierte Versicherungsgesellschaft. Diese Institute müssen bestimmte Finanzkonten, die Sie bei ihnen unterhalten, an die deutsche Steuerverwaltung melden, die diese wiederum mit den anderen Steuerverwaltungen austauscht, wenn eine Meldepflicht besteht. Dies ist dann der Fall, wenn Sie als Kontoinhaber eine sogenannte meldepflichtige Person sind. Trifft dies auf Sie nicht zu, muss auch nichts gemeldet werden. Unter Berücksichtigung bestimmter Sorgfaltspflichten - dazu gehört auch die Abfrage der Informationen auf dem Ihnen vorliegenden Formular - sind die meldenden deutschen Finanzinstitute dazu verpflichtet, die bei ihnen geführten Finanzkonten daraufhin zu untersuchen, ob eine Meldepflicht besteht. Anhand vorgegebener Indizien muss sowohl für FATCA als auch den Standard geklärt werden, ob zahlreiche personen- und kontobezogene Daten weitergeleitet werden müssen.

Dieses Vorgehen betreiben die Finanzinstitute nicht zum Selbstzweck oder dass sie Sie als Kunde besser kennen lernen, sondern sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, was mit finanziellem und verwaltungsmäßigem Aufwand verbunden ist und darüber hinaus, unter gewissen Voraussetzungen, bei Fehlern auch noch als Ordnungswidrigkeit geahndet werden kann.

Bei den W8-Formularen geht es um die Abfrage bestimmter Merkmale, um in den Genuss von reduzierten US-Quellensteuer-Sätzen zu kommen.

Sie haben als Kunde die vorgelegten Formulare persönlich auszufüllen und zu unterschreiben. Ich kümmere mich um Sie!

Berater für Berater

Die korrekte steuerliche Behandlung von Finanzprodukten und die komplexe Kapitalertragsteuer sind oftmals nicht Gegenstand der täglichen Arbeit. Gleiches gilt für die FATCA-CRS- und W8-Formulare sowie die Investmentsteuer. Von Berufs wegen beschäftige ich mich vertieft mit diesen Themen. Kommen Sie hier vertrauensvoll auf mich zu.

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